sprache

Begriff

Doce Pares - MULTI STYLE SYSTEM - umfasst sechs Übungstechniken:

1. Solo Olisi (Einzelstock)....mehr

2. Doble Olisi (Doppelstock)....mehr

3. Espada y Daga (Stock und Messer)....mehr

4. Mano Mano (leere Hand)....mehr

5. Baraw (Messer)....mehr

6. Dumog (Bodenkampf)

Dumog (Ringkampf): Dumog ist im Cebuano-Dialekt die Bezeichnung für Ringen, Ringkampf. Unter Dumog versteht man heute den philippinischen Bodenkampf, der Bestandteil des Eskrima ist. Dumog spielte im traditionellen Eskrima eher eine untergeordnete Rolle, da bei Kämpfen immer schnell mit dem Messer gekämpft wurde, und es daher meistens zu dieser Art Kampf erst gar nicht kam. Von daher war diese Kampfrichtung gar nicht gefragt. Erst als die Schneidewaffen nicht mehr so oft genutzt wurden, entwickelte sich dieser Kampfstil weiter zu einer eigenen Selbstverteidigungsart, und ist heute auch Bestandteil vieler philippinischer Kampfkunstrichtungen. Beim Dumog unterscheidet man zwei Hauptrichtungen:

  1. das Agaw Patid Buno, Ringen im Stehen. Es besteht aus Ringtechniken im Stand und hat zum Ziel,
    den Gegner aus dem Gleichgewicht und zu Fall zu bringen, es werden Genickhebel angewendet, um
    den Angreifer zu Boden zu zwingen.

  2. das Musang Dumog, der Bodenkampf, wobei Verriegelungen, Würgegriffe und Schläge zum Einsatz
    kommen, um den Gegner am Boden zu bezwingen.

Kennzeichnend für das Dumog ist, dass eine Vielzahl der Techniken sowohl mit als auch ohne Waffen eingesetzt werden kann. So wird das Dumog auch mit dem Stock ausgeführt. Das Dumog gehört zum Pangamut, das den waffenlosen Kampf lehrt, und beschäftigt sich mit dem Kampfringen , wobei es darum geht, das Gleichgewicht durch Stoßen, Ziehen, Verhebeln zu brechen und den Gegner durch bestimmte Greif- und Druckpunkttechniken zu kontrollieren und den Angriff so zu zerstören. Beim Dumog kommen Hebelketten, Würfe und Fußtechniken zum Einsatz, es werden aber auch Konter gegen Hebel gelehrt. Die Kontrolle des Kopfes (Verdrehen, Kopfhebel) ist eine effektive Möglichkeit, das Gleichgewicht des Gegners zu stören, wodurch auch eine sehr große und starke Person zu Fall gebracht werden kann.

Bevor man zur Kampftechnik kommt, erlernt man zuerst die Fallschule, die natürlich zum Ziel hat, Stürze unbeschadet zu überstehen und Schlägen und Tritten auszuweichen. Dabei übt man zuerst das einfache Fallen, später wird zum offensiven Fallen übergegangen, wobei versucht wird, den Gegner mitzureißen und ihn im Fall noch zu verhebeln oder seine Gelenke zu verdrehen. Da Dumog auch mit Waffen ausgeführt wird. wird auch das Fallen mit einer Waffen, z.B. einem Stock, gelehrt.